Carportbrand mit Oldtimer und 50 Autoreifen und ca. 2.500 Quaderballen in Vollbrand

130812_001Zwei Einsätze innerhalb einer Stunde halten die Feuerwehr im Atem

Eine einsatzreiche Nacht hatten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Dinklage am frühen Montagmorgen (12.08.2013). Um 3:00 Uhr alarmierte die Einsatzleitstelle die Feuerwehr Dinklage zu einem Carport- / Werkstattbrand in die Eichenstraße. Die Dinklager Einsatzkräfte hatten gerade das Feuer gelöscht, als die Einsatzleitstelle über Funk zu einem zweiten Einsatz alarmierte. An der Steinfelder Straße brannten auf einem Feld ca. 2.500 Quaderballen.
Als die ersten Einsatzkräfte an der Eichenstraße angekommen waren, brannte der Carport bereits in voller Ausdehnung. Der Eigentümer konnte noch ein Auto aus dem Carport retten. Ein Oldtimer, 50 Autoreifen und weiteres Werkzeug verbrannten jedoch im Feuer. Mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz bekämpften das Feuer mit zwei C-Rohren und einem B-Rohr. Durch die enorme Hitzeentwicklung explodierten die Autoreifen und am Nachbarhaus platzten Fensterscheiben und schmolzen Jalousien. Durch das gezielte und schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus verhindert werden. Der entstandene Sachschaden und die genaue Brandursache konnte noch nicht ermittelt werden.

 

Kaum hatten die Feuerwehrleute das erste Feuer gelöscht wurden sie gegen 03:43 Uhr über Funk von der Einsatzleitstelle Vechta zu einem zweiten Feuer alarmiert. An der Steinfelder Straße brannten auf einem Feld ca. 2.500 Quaderballen. Die nicht mehr benötigten Einsatzkräfte eilten sofort zum zweiten Einsatzort. Zusätzlich alarmierte die Einsatzleitstelle die Feuerwehr Brockdorf. Auf einer Fläche von ca. 60 x 15 Meter brannten 1.000 Tonnen Stroh. Als der Besitzer die Feuerwehr alarmierte brannte es nur an einer Stelle. Doch durch den Wind und das trockene Material breitete sich das Feuer rasend schnell aus und der riesen Haufen brannte in voller Ausdehnung als die ersten Einsatzkräfte die Einsatzstelle erreichten.

Sofort wurde mittels zweier Wasserwerfer eine Riegelstellung aufgebaut, damit das Feuer sich nicht auf die benachbarten Felder ausbreitete. Da das 9 Meter hohe Stroh-Lager bereits in voller Ausdehnung brannte, entschloss sich die Einsatzleitung dazu, die Strohballen kontrolliert abbrennen zu lassen. Nur mittels eines Wasserwerfers wurde die Riegelstellung aufrechterhalten und die Kameraden der Feuerwehr Brockdorf konnten wieder einrücken. Eine Brandwache der Feuerwehr Dinklage kontrollierte die Einsatzstelle.

Nach über 12 Stunden konnten die Einsatzkräfte damit beginnen, den abgebrannten Strohhaufen weiter zusammen zu fahren, da die Hitzeentwicklung abgenommen hatte. Mittels eines Radladers wurde der Strohhaufen aufgelockert und die Einsatzkräfte konnten die letzten Glutnester ablöschen. Der entstandene Sachschaden und die genaue Brandursache konnte noch nicht ermittelt werden.

Gegen Mitternacht verlies die Feuerwehr Dinklage die Einsatzstelle. Insgesamt waren 141 Feuerwehrleute aus Dinklage, Brockdorf und Vechta im Einsatz gewesen.

 

Nordwest-Zeitung

Nord West Media

Nonstopnews